Welche Holzart soll ich wählen?

Neben Farbe, Maserung und allgemeinem Aussehen, sind vor allem auch einige technische Eigenschaften wichtig bei der Wahl für Ihren Terrassenboden. Terrassenholz für den beweitterten Außenebereich sollte dabei über folgende Eigenschaften verfügen:

  • hohe Dauerhaftigkeit in Klasse 1 - 2 nach EN 350/2
  • gute Formstabilität mit geringem Quell- und Schwundverhalten
  • hoher Eigenfettanteil verhindert Splittern und Schiefer
  • schonende und langsame Trockung auf ca 12% (+/- 2%) Holzfeuchte

Je höher die Dauerhaftigkeit, desto länger ist das Holz im bewitterten Bereich haltbar. Eine gute Formstabilität ist auch dafür verantwortlich, dass das Holz nur so viel als nötig "arbeitet". Je höher der Anteil an Eigenfetten ist, desto weniger spröde ist es und weniger splittert es. Nur so können Sie und Ihre Kindern im Sommer Ihren Holzfußboden auch barfuß genießen.

 

Unsere PAWADEC Terrassenhölzer erfüllen diese hohen technischen Eigenschaften. Alle Hölzer verfügen über die höchstmögliche Dauerhaftigkeit, die im Außenbereich bei Holz möglich ist (Dauerhaftigkeitsklasse 1 - 2 nach EN 350/2). Einzige Ausahme ist hier die einheimische Lärche, die wir allerdings in einem speziellen Sägeschnitt (sog. "Riftschnitt" mit vorwiegend stehenden, nicht liegenden Jahresringen) anbieten, was die Formstabilität und das lästige Splittern im hohen Maß unterbindet und auch die Dauerhaftigkeit erhöht.

 

Innerhalb der erwähnten Holzgruppe in der Dauerhaftigkeitsklasdse 1 - 2 ist es dann eine optische, keine technische Frage, für welches Terrassenholz Sie sich dann entscheiden.

Warum kein Bangkirai?

Das Modeholz Bangkirai (auch: Bankirai, Bangirai), das eigentlich eine Gattungsbezeichnung und keine Holzart ist, ist entgegen landläufiger Meinung nur in Dauerhaftigkeitsklassen 2 - 3 (Yellow Balau: 2) erhältlich. Es besitzt ein verhältnismäßig hohes Quell- und Schwundverhalten und neigt zum Verdrehen, Verziehen und Auswaschen der Gerbstoffe. Zudem sind seit etwa 2 Jahren kaum mehr hochwertige Fertigungen am Weltmarkt erhältlich.

Warum kein Massaranduba?

Für Massaranduba gilt grundsätzlich das gleiche wie für Bangkirai, nur dass Massaranduba über ein noch höheres Quell- und Schwundverhalten als Bangkirai verfügt. Zudem enthält Massaranduba Terrassenholz toxisch wirksame Inhaltsstoffe, die beim Bearbeiten (Schkleifstaub!) Schleimhautreizungen und Nasenbluten erzeugen können.

Warum kein Garapa / Molaris?

Terrassenholz Garapa (auch: Molaris), ein klassisches Baumarkt-Holz, ist wie Bangkirai in Dauerhaftigkeitsklasse 2 - 3 erhältlich, verfügt über ein nur mäßiges bis befriedigendes Quell- und Schwundverhalten und vergraut - verglichen mit anderen Hölzern im bewitterten Aussenbereich - sehr rasch (wird gelegentlich bereits mit Grauschleier angeliefert). Tipp: Wenn Sie ein helles Holz bevorzugen, sehen Sie sich unsere braune Cumaru doch mal an. Diese hat einen ähnlich hellen Farbton, verfügt aber über eine bessere Dauerhaftigkeit (Klasse 1) und eine bessere Formstabilität für den Außenbereich.