Die Wahl einer geeigneten Unterkonstruktion

Die Wahl der richtigen Unterkonstruktion ist ebenso wichtig wie jene des sichtbaren Deckbelags. Die Gesamtkonstruktion hält nämlich nur so lange wie das schwächste Glied der Kette - und das ist die Unterkonstruktion, weil diese immer länger der Feuchtigkeit ausgesetzt ist als der eigentliche Deckbelag.

 

Wenn für den Deckbelag ein Terrassenholz in Dauerhaftigkeitsklasse 1 gewählt wird, dann sollte also auch die Unterkonstruktion aus der gleichen bestehen. Die noch immer verbreitete Ansicht, dass Lärche doch genügen müsste, übersieht, dass Lärche nur eine Dauerhaftigkeit der Klasse 3 hat und deshalb noch vor dem Deckbelag in höherer Dauerhaftigkeit verfaulen wird.

 

Die Unterkonstruktion sollte aber nicht nur in der gleichen Dauerhaftigkeitsklasse gewählt werden, sondern möglichst auch mit den gleichen technischen Eigenschaften hinsichtlich Verzug, Quell- und Schundverhalten usw.

 

Verwenden Sie deshalb für Ihre PAWADEC Holzterrasse auch nur PAWADEC Unterkonstruktionsstaffeln, die genau auf den Deckbalg abgestimmt sind in der Formatierung des Querschnitts, der Holzfeuchte und Dauerhaftigkeit. Verwenden Sie keinesfalls Bangkirai oder Lärche, auch keine druckimprägnierte Lärche, diese Hölzer sind entweder zu instabil (Bangkirai) oder leiern mit der Zeit aus (Lärche und KDI Lärche).

 

Um eine nachhaltige Befestigung zu erreichen, sollte der Achsabstand (nicht: Lattenabstand) möglichst eng, d.h. 30 - 40cm sein. Das Unterkonstruktionsholz sollte nach Möglichkeit nicht quadratisch sein, da sich quadratische Staffeln leichter verziehen. Ein guter Querschnitt ist bei entsprechender Fertigung 40 x 60mm.

 

Wichtig und von Laien oft vernachlässigt: Auch die Unterkonstruktion muss - wie der Deckbelag - über eine eingestellte Holzfeuchte von ca. 14% verfügen. Tut es das nicht, "arbeitet" die Unterkonstruktion stärker als der Deckbelag, was zu Schäden in der mechanischen Verbindung und den Dielen führen kann.