Wie verändert sich Holz im Aussenbereich?

Jedes Holz, das der Bewitterung ausgesetzt ist, vergraut im Laufe der Zeit und verändert sich. Dieser Prozeß ist ganz natürlich, stellt keinen Mangel dar und wird oft auch so gewünscht. Wie stark das Holz vergraut, ist abhängig von der Holzart, dem Grundfarbton und der Intensität der Bewitterung. Hier spielt vor allem der Wechsel zwischen Regen und Sonne eine maßgebliche Rolle.

Möchten Sie den Vergrauungsprozeß möglichst hintanhalten und den Grundfarbton weitgehend erhalten, muss das Holz regelmäßig nachgeölt werden. Die Pflegeintervalle sind je nach Bewitterung einzustellen. Im Allgemeinen muß mit mindestens 2 Intervallen in einer Saison gerechnet werden: zu Saisonbeginn im Frühjahr und im Spätherbst, oder anders gesagt: vor und nach dem Winter. Im direkt bewitterten Bereich kann realistisch mit 2 - 3mal nachölen pro Jahr gerechnet werden. Gegebenenfalls auch zwischendurch einmal nachölen, um den Grundfarbton neu anzufeuern.

 

Es gibt auch Entgrauungsmittel, welche die Bearbeitung erleichtern. Unsere Terrassenhölzer mit glatter Oberfläche in Dauerhaftigkeitsklasse 1 können auch mit Hochdruckreiniger bearbeitet oder mit geeigneten Parkettschleifmaschinen abgeschliffen werden. Danach sollte die Oberfläche wieder umgehend geölt und regelmäßig eingepflegt werden.