Wie verändert sich Holz im Aussenbereich?

Jedes Holz, das der Bewitterung ausgesetzt ist, vergraut im Laufe der Zeit und verändert sich. Dieser Prozeß ist ganz natürlich und stellt keinen Mangel dar. Wie stark das Holz vergraut, ist abhängig von der Holzart, dem Grundfarbton und der Intensität der Bewitterung. Hier spielt vor allem der Wechsel zwischen Regen und Sonne eine maßgebliche Rolle.

Wichtig: Spezifische Eigenschaften des Holzes wie Quellen und Schwinden, Risse, auch Haar- und Stirnrisse, Schüsselungen usw können selbst bei sorgfältiger Auswahl der Rohware und behutsamer Bearbeitung nicht vermieden werden und müssen bei Holz im Außenbereich toleriert werden. Auch die haptische Veränderung, das Ausmatten und Verstumpfen des Holzes muss beim Leben auf und mit der Terrasse berücksichtigt werden.

 

Möchten Sie den Vergrauungsprozeß möglichst hintanhalten und den Grundfarbton weitgehend erhalten, muss das Holz regelmäßig nachgeölt werden. Die Pflegeintervalle sind je nach Bewitterung einzustellen. Im Allgemeinen muß mit mindestens 2 Intervallen in einer Saison gerechnet werden: zu Saisonbeginn im Frühjahr und im Spätherbst. Im direkt bewitterten Bereich kann realistisch mit 2 - 5mal nachölen pro Jahr gerechnet werden. Gegebenenfalls auch zwischendurch einmal nachölen, um den Grundfarbton neu anzufeuern.

 

Es gibt auch Entgrauungsmittel, welche die Bearbeitung erleichtern. Unsere Terrassenhölzer mit glatter Oberfläche in Dauerhaftigkeitsklasse 1 können auch mit Hochdruckreiniger bearbeitet oder mit geeigneten Parkettschleifmaschinen abgeschliffen werden. Danach sollte die Oberfläche wieder umgehend geölt und regelmäßig eingepflegt werden.